Hola,
Das Abenteuer hat begonnen und nach einem viel zu langen, anstrengenden Flug bin ich heil in der República de Costa Rica angekommen. Besonderes Kopfzerbrechen bereitete mir während des Fluges die Frage, wie wir wohl meinen Wohnort finden sollen, wenn die Adresse lediglich 150 Metros al Norte del Supermercado Sindy und einigen Zusätzen für Viertel und Stadt lautet?
Glücklicherweise wurde ich aber von meiner unheimlich netten Professorin Smith Castro abgeholt und sie sagte mir, die Adresse sei sehr! präzise, sie habe bereits am "alten Baum, der nicht mehr da ist rechts" gewohnt! Ich sage nur Adios german Gründlichkeit! Jedenfalls haben wir meine neue Heimat unglaublicherweise ohne Probleme gefunden und ich konnte nach einer kurzen Bekanntmachung mit meinem Vermieter und Mitbewohner endlich schlafen.
Heute morgen habe ich meine Sachen ausgepackt und mein Zimmer und mein eigenes! Bad bezogen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich mich hier wohl fühlen werde. Unsere kleine Strasse ist durch ein Tor abgeriegelt und 24/7 bewacht, was hier keine Seltenheit ist. Viele Häuser sehen regelrecht wie Gefängnisse aus obwohl die Kriminalität nicht so besonders hoch ist; Vielleicht ist das ganze nur eine Art "kalter Krieg Phänomen"? Ich werde es sicher noch herausfinden.
Meine nächste nennenswerte Erfahrung an diesem Tag war das costa ricanische Frühstück: Gallo Pinto. Das bedeutet etwas gelbes mit schwarz und weiss (nicht übersetzt sondern es sieht so aus) Ich habe dann einfach mal gesagt, ja ich mag alles und habe es probiert. Es stellte sich heraus, dass es sich um gebratene Bananen und Reis mit schwarzen Bohnen handelt. Jeder, der meine Essgewohnheiten ein bischen kennt, weiss, ich mag fast alles; Außer Bohnen. Aber was tun in dieser Situation? Ich bin also über meinen Nahrungsmittelschatten gesprungen und habe probiert und es war echt lecker. Es ist vielleicht nicht so offensichtlich, was das für mich bedeutet: in Deutschland hätte man mich in 1000 Jahren nicht dazu bewegen können ein Gericht zu probieren, dass auch auch nur annähernd Bohnen enthält und hier braucht es nur ein Angebot und ich schaffe es sogar meine negativen Vorurteile gegen Bohnen zu vergessen und ihnen eine richtige Chance zu geben. Ich bin begeistert.
Mittags haben Tobias und Marcia mich dann sogar noch zur Uni begleitet - man kann sogar zu Fuß dorthin gehen - und ich habe mich erkundigt, wo das Studentensekretariat ist, damit ich morgen voll durchstarten kann.
Als kleines i-Tüpfelchen meines Tages habe ich mir im Supermarkt eine Mango gekauft, welche obwohl es hier nicht Mangozeit ist viel besser schmeckt als in Deutschland. Die Mango wird fortan für mich eine der kleinen Dinge im Leben sein, über die ich mich jeden Tag freuen kann - lecker!
Hasta Pronto
Das Abenteuer hat begonnen und nach einem viel zu langen, anstrengenden Flug bin ich heil in der República de Costa Rica angekommen. Besonderes Kopfzerbrechen bereitete mir während des Fluges die Frage, wie wir wohl meinen Wohnort finden sollen, wenn die Adresse lediglich 150 Metros al Norte del Supermercado Sindy und einigen Zusätzen für Viertel und Stadt lautet?
Glücklicherweise wurde ich aber von meiner unheimlich netten Professorin Smith Castro abgeholt und sie sagte mir, die Adresse sei sehr! präzise, sie habe bereits am "alten Baum, der nicht mehr da ist rechts" gewohnt! Ich sage nur Adios german Gründlichkeit! Jedenfalls haben wir meine neue Heimat unglaublicherweise ohne Probleme gefunden und ich konnte nach einer kurzen Bekanntmachung mit meinem Vermieter und Mitbewohner endlich schlafen.
Heute morgen habe ich meine Sachen ausgepackt und mein Zimmer und mein eigenes! Bad bezogen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich mich hier wohl fühlen werde. Unsere kleine Strasse ist durch ein Tor abgeriegelt und 24/7 bewacht, was hier keine Seltenheit ist. Viele Häuser sehen regelrecht wie Gefängnisse aus obwohl die Kriminalität nicht so besonders hoch ist; Vielleicht ist das ganze nur eine Art "kalter Krieg Phänomen"? Ich werde es sicher noch herausfinden.
Meine nächste nennenswerte Erfahrung an diesem Tag war das costa ricanische Frühstück: Gallo Pinto. Das bedeutet etwas gelbes mit schwarz und weiss (nicht übersetzt sondern es sieht so aus) Ich habe dann einfach mal gesagt, ja ich mag alles und habe es probiert. Es stellte sich heraus, dass es sich um gebratene Bananen und Reis mit schwarzen Bohnen handelt. Jeder, der meine Essgewohnheiten ein bischen kennt, weiss, ich mag fast alles; Außer Bohnen. Aber was tun in dieser Situation? Ich bin also über meinen Nahrungsmittelschatten gesprungen und habe probiert und es war echt lecker. Es ist vielleicht nicht so offensichtlich, was das für mich bedeutet: in Deutschland hätte man mich in 1000 Jahren nicht dazu bewegen können ein Gericht zu probieren, dass auch auch nur annähernd Bohnen enthält und hier braucht es nur ein Angebot und ich schaffe es sogar meine negativen Vorurteile gegen Bohnen zu vergessen und ihnen eine richtige Chance zu geben. Ich bin begeistert.
Mittags haben Tobias und Marcia mich dann sogar noch zur Uni begleitet - man kann sogar zu Fuß dorthin gehen - und ich habe mich erkundigt, wo das Studentensekretariat ist, damit ich morgen voll durchstarten kann.
Als kleines i-Tüpfelchen meines Tages habe ich mir im Supermarkt eine Mango gekauft, welche obwohl es hier nicht Mangozeit ist viel besser schmeckt als in Deutschland. Die Mango wird fortan für mich eine der kleinen Dinge im Leben sein, über die ich mich jeden Tag freuen kann - lecker!
Hasta Pronto