Aber ich habe nicht nur Sinneseindrücke gesammelt sondern auch wieder etwas für's Leben gelernt; von einem Belgier, den wir in unserem Öko-hostel kennen gelernt hatten. Wie es so ist in Hostels, man kommt ins Gespräch über das Woher, das Wohin und manchmal auch das Wie. Bart (ja, mir erschien der Name auch etwas ungewöhnlich für einen Belgier) entgegnete auf die Frage nach seinem Beruf mit einem Lächeln auf dem Gesicht er sei Müllmann. Ja richtig - Müllmann. Mein erster Impuls war Mitleid. Aber weit gefehlt. Es stellt sich heraus dass Bart eine kaufmännische Ausbildung hat, mit der zu arbeiten ihn so was von zu Tode gelangweilt hat, dass er seit 5 Jahren 6 Monate pro Jahr als Müllmann arbeitet und dann 6 Monate in der Welt herumreist. Viele Menschen um ihn herum beneiden ihn für seine Freiheit und dafür, dass er die Welt sieht aber er versteht nicht, wieso sie ihn um etwas beneiden, was auch sie ganz leicht erreichen können. Sie müssen sich nur entscheiden.
¡Pura Vida!