Sonntag, 24. Mai 2009

Puerto Viejo

Erneut komme ich aus dem Wochenende wieder und es gibt etwas zu erzählen! Meine Freundin Ana hatte mich eingeladen, mit ihren Freunden nach Puerto Viejo zu fahren, in das Haus des Onkels eines Freundes. Hört sich trivial an aber zunächst musste man diese Brücke überqueren, siehe rechst. Ich bin fast gestorben vor Angst und habe mich geweigert, im Auto sitzen zu bleiben aber letztendlich haben wir es jedes Mal heil geschafft und die Anstrengungen wurden belohnt - das Haus ist ein Traum! Mitten im Wald, umgeben von eigenartigen Pflanzen, Fledermäusen und Glühwürmchen in der Farbe grüner LED's haben wir dann eine Nacht ohne Strom, mit Kerzen und einer Runde Poker mit Bohnen als Chips verbracht! Der nette Hausmeister bot außerdem an uns eine typische karibische Fischsuppe zu kochen, die auch lecker war aber aber hätte ich gewusst, dass das, was ich für Tomaten hielt unglaublich scharfe Chilis waren, hätte ich mir den Teller vielleicht nicht so voll gemacht - es war SOO scharf! Natürlich gibt es auch einen Strand ganz in der Nähe des Hauses - aber nein, um das Überqueren der Brücke kommt man nicht herum - und da meine Freunde mit Taucherbrillen gerüstet waren, konnte auch ich die bunten Fische im strandnahen Riff beobachten.

So, das war mein Wochenende! Was habt ihr schönes gemacht?

Besitos

Sally

Donnerstag, 14. Mai 2009

El invierno

Schon wieder sind 2 Wochen verstrichen und ich kann gar nicht glauben wie schnell die Zeit vergeht. Mittlerweile ist der invierno, der so genannte Winter angebrochen, was zum Glück nicht bedeutet frieren zu müssen, aber dafür tägliche Regengüsse und Gewitter. Damit es soviel regnen kann, muss es natürlich bewölkt sein aber das ist bei Temperaturen von 20° ganz erträglich und nicht annähernd so trist wie ein verregneter Novembertag in Deutschland. Von der Schweinegrippe bekommen wir glücklicherweise wenig mit, es gibt zwar Fälle aber die eingerichteten Schnelltestzentren funktionieren gut und haben auch ausreichende Kapazitäten - ich durfte es am eigenen Leib erfahren. Leider habe ich mir einen bakteriellen Infekt eingefangen und dachte zunächst aufgrund änlicher Symptomlage, ich hätte mir die "Influenza porcina" gefangen, bin dann aber davongekommen. Die Krankenhäuser sind hier so ausgestattet wie bei uns und ich würde Costa Rica definitiv Brief und Siegel als sehr gut entwickeltes Land geben.
Jetzt zu erfreulicherem. Meine Projekte in der Uni laufen gut und selbst die Noten können sich sehen lassen, was ich bei meinen Spanischkenntnissen wirklich nicht zu hoffen vermocht hätte. Außerdem wurde in der letzten Woche das Tor unserer kleinen Privatstrasse neu angestrichen und ich kann jetzt sagen, dass es hier Dinge gibt, die erst kürzer Teil dieser Umwelt sind als ich: so das Grüne Tor. Da merkt man wieder einmal, dass man im Alltag angekommen ist und deswegen gibt es auch außer diesem kurzen "Hola" aus der Ferme nicht viel mehr zu erzählen!

¡Pura Vida!